Briefwechsel im Loop

 

Wie lange dauert denn der Winter im Loop?

Martin Wingerter Drau�en - 25.03.04 at 11:43:49

 

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Mein lieber Wingerter,

vermutlich so lange, bis die Gehirne wieder aufgetaut sind, bzw. eiseisbaby endlich mal den Radiator anwirft.

Hat Ihnen die Lekt�re �ber Dettmold-Lippe und Rittmeister von Zitzewitz weitergeholfen?

Und gr��en Sie bitte Ihre zauberhafte Gattin herzlichst von mir.


Lloyd Niergolzingen - 25.03.04 at 13:22:25

 

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Lippe Detmold! Kindheitserinnerungen kommen hoch. Nicht an Weltkriegsschlachten, nein, an Kinderwinterabende. Seltene Abende, an denen meine Mutter ihre Angst bek�mpfte. �Das Herz schl�gt mir bis in den Hals�, sagte sie immer.  

 

Welcher Art die Angst war? Keine Ahnung. Die Haust�r war fest verschlossen. Die Wohnung im ersten von drei Obergescho�en. Keine Chance f�r Gelichter aller Art. Sich vor Geistern und Gespenstern zu f�rchten hatte ich noch nicht gelernt. Aber das Herzklopfen war da, fast sichtbar.

 

Laut gesungene Lieder halfen. Die Texte im zerfledderten Heftlein �Deutsche Soldatenlieder� Lag immer in der Schublade im K�chentisch, neben den Mondaminrezepten. �Das kann doch einen Seemann nicht ersch�ttern� und �Lippe Detmold� waren meine Favoriten. Geheimnisvoll der Titel.

 

Nein, Herr Lloyd, Ihre Brosch�re wurde wahrscheinlich abgefangen. Ich tippe auf Schmenger. Ist sowieso wohl eher dessen Thema. Von Zitzewitz auch. Ebenso die zauberhafte Gattin, die Sie gr��en lassen. Ich bescheide mich mit der faszinierenden Hedwig.

 

Sind Anton und Pennthaus noch in der gleichen Anstalt untergebracht wie Sie? Wie ist die Betreuung? Ich hoffe gut, wegen der Schuldgef�hle und so. Sie verstehen.

 

Martin Wingerter Pfalz - 27.03.04 at 07:32:27

 

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 Mein bester Wingerter,

hmmmm, das ist sehr �rgerlich, die Angelegenheit mit den Unterlagen. Weil die Orginale wieder ins Archiv mussten. Da� Ihre Privatpost bereits den neuen SicherheitsVorschriften unterliegt, ist - auch f�r mich! - nicht sehr erfreulich. Die zweite Sendung geht an ihre Postfachnummer; sie enth�lt die angeforderten Werkb�nde I bis IV von Sergeij Ulljanow sowie die korrigierte Zweitausgabe der "Arkibischen Schriften" von Happy D�ndermann aus dem Jahre 1970.

Ihre drei letzten bestellten Druckwerke k�nnen leider auf dem DetmoldLippePilsBierdeckel nicht mehr entziffert werden - ich werde daher von der dritten Sendung Abstand nehmen wollen.
(I prefer not to, sagte Bartleby).

Ihre Anfrage in punkto Steinhof betreffend kann ich Ihnen mitteilen, da� meine Gespr�che mit Frau. Dr. Eulenberg zufriedenstellend verlaufen sind. Wir sprachen �ber szenetypische Ger�usche und deren tontechnischer Herkunft. Sie h�rte interessiert zu und machte sich mir unbekannte Notizen. Anschlie�end best�tigte mir Frau Dr. gedankliche Kooperation!!, und unterschrieb meine EntlassungsPapiere. Die Betreuung war hervorragend. Auch Anton und pennthaus sind, meines Wissens nach einem ersten Test sofort wieder entlassen worden.
Die Befunde waren gut.

Ach, teurer Wingerter, jetzt auf der h�lzerenen SportVeranda, in der gebl�mten HollywoodSchaukel - da sind die Gedanken sch�n, weil: der Garten l�chelt frisch, der Fu�ball liegt g�nstig halblinks, da geht er hin, da mu� er hin - und die Eisw�rfel klimpern im Glas und alles kommt wechselweise, wippend, ein bi�chen vor, ein wenig zur�ck.

Ja, so ist es: Fr�hlings Erwachen in Niergolzingen.

Sie w�rden sich - und da bin ich mir sehr sicher - hier auch sehr wohlf�hlen.

Und, bitte gr��en Sie bitte - ohne Schuldgef�hle - Ihre faszinierende Gattin.


Lloyd Niergolzingen - 27.03.04 at 23:52:41

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Waffe entladen, Patronenlager frei, Waffe entspannt und gesichert soll er auch noch am�siert hinzugef�gt haben ...


Lloyd Hollywood-Schaukel - 28.03.04 at 00:08:58

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Werter Lloyd,


ich will ja nicht Beckmessern, aber: Sergeij Ulljanov? Recht eigenwillige Schreibweise. Selbst im schw�bischen Sprachraum sollte man aus Wladimir Iljitsch keinen Sergeij machen. Ich nehme an Sie meinten Lenin. Was nat�rlich nichts an der Tatsache �ndert, dass ich niemals etwas bei Ihnen bestellt habe. Schon gar keine B�cher. Und der mit dem Bierdeckel war auch ein Anderer. Lippe-Detmold Pils, ach herrjeh, das einem Pf�lzer� Solch plumpen Tricks geht sogar Schmenger nicht auf den Leim.

F�r Sie ein Auszug aus der Lagebesprechung des PND in Jockgrim (Ged�chtnisprotokoll):

�Miserabler Versuch� brummelte er. �Private Postfachnummer harr, harr. Die gibt es bei uns so wenig wie im Steinhof. Um auf Uljanov zur�ckzukommen: Vertrauen ist gut��. � Oder wie Happy D�ndermann� assistierte Hedwig, leicht aufgekratzt wegen der �faszinierenden Gattin�. Ernster werdend f�gt sie hinzu: �Der soll bei Bier und Spaghetti arrabiata bleiben�

Was sie damit meint ist mir zu meinem Leidwesen nicht bekannt. Allerdings, Sie haben Recht: Fr�hling auf der Veranda ist sch�n. Ich m�chte Ihre blumigen Beschreibungen weder fortf�hren noch ihnen widersprechen. Das eigentliche Faszinosum aber ist die Metamorphose. Auch die des Steinhofs zu Niergolzingen.

Hauptsache, Sie f�hlen sich wohl. Gr��en Sie Frau Dr. Eulenberg recht herzlich: Entlassungspapiere unterzeichnet. Reife Leistung.

PS: Die von Ihnen erw�hnten Werke Lenins befinden sich, komprimiert auf zwei B�nde in der Bibliothek des PND. Ausgabe 1946 des Verlages f�r Fremdsprachige Literatur in Moskau. Mit einem Vorwort von Stalin. Erg�nzt durch den Band �Materialismus und Empiriokritizismus�, sowie das Werk �ber �die Entwicklung des Kapitalismus in Russland�. Unter Scharping, nach 1992 wieder ausgegrabene Standardwerke. Ebenso wie �Monopolkapital� von Paul A. Baran und Paul M. Sweezy und Max Beers �Geschichte des Sozialismus�.

Immer der Ihre


Martin Wingerter Neupotz - 28.03.04 at 13:01:08

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auf dem papier meiner entlassung
lese ich den namen eulenburg oder eulenberg.
und heulen m�chte ich den weinberg rauf.
rebgest�ckelte weibsschlange, luderndes labor�ffchen.
pfalzgrafenweilers stolzes geranium.
da liest sich lenin wie leni,
da riefen die rohre rostfreien stahl.
es ist fast wie damals im niergolz.
doch fern ist der stern meiner heimat.


pennthaus tv-niergolzingen - 30.03.04 at 00:23:23

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doch bitte auch und nicht vergessen: gr��ens mir die holde, lieber martin. vielleicht mit django reinhardt und st�phane grappelli, "blue drag".


pennthaus ngz-gartencenter - 30.03.04 at 00:33:40

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Bester Wingerter,

bitte entschuldigen Sie meine versp�tete Antwort -; ein kurzfristig anberaumter Termin rief mich in die alte Kaiserstadt Wien. Das dort festgesetzte Treffen verlief zu meiner Zufriedenheit. Auch das Abendprogramm war gl�cklich ausgew�hlt: Caf� Reimann und debile Darbietungen, es enstanden lockere Gespr�che, anschlie�end gaben wir uns eine Infusion am W�rstelstand und bestellten K�sekrainer mit Senf, Perlzwiebeln, Pfefferroni und Geb�ck. An Dosenbier (bitte noch a Blech) fehlte es auch nicht.

Aber ich schweife ab.

Mein lieber Wingerter, am n�chsten Tag, nach einem Surschnitzels (mit frischem Kren, Erd�pfelsalat und Konfit�re) in der Goldenen Glocke, vierter Bezirk, Kettenbr�ckengasse, dr�hnten mir wieder Ihre Worte in den Ohren:

Und der mit dem Bierdeckel war auch ein Anderer.

Ich verzeihe Ihnen diesen rimbaudschen Ausflug - unbestreitbar ist aber in diesem Fall, da� ich den authentischen Bierdeckel wirklich besitze. Und dort steht - in Ihrer unverwechselbaren S�tterlinSchrift:

Ulljanow (I-IV) und D�ndermann (arkibisch!)

und drei weitere Namen, die aber, aufgeweicht, nicht mehr leserlich sind.

Das alles geschah am Jahreswechsel bei pennthaus in der Mansarde. Zur Erinnerung: Ich habe Schallplatten aufgelegt und der Hausherr hat Sie mit schlanken 0,33 Beck's versorgt bis Sie nicht mehr stehen konnten (Sie sa�en sowieso den ganzen Abend, abwesend, ohne Teilnahme und zitierten zusammenhangslos).

Alkoholisiert wirkten Sie interessiert und zutraulich.
Und fordernd.
Ich hoffe sehr streng, da� sich daran nichts ge�ndert hat.

Loyal, wie immer


Lloyd Niergolzingen - 03.04.04 at 16:55:18

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Falsch. Sie benutzen W�rter falsch, Herr Lloyd.

Mansarde? Wir haben im Penthouse des Herrn Pennthaus gefeiert. Was man so feiern nennt. Eine Mansarde ist ein d�rftig ausgebauter Raum im Dachgescho�. Dieses Penthouse ist aber eine Wohnung in einem  Mansarddach. Ich hoffe, Sie sind mir wegen dieser Korrektur nicht gram. Die Definition schlagen Sie bitte in Meyers Enzyklop�dischem Lexikon nach.

Ja, ich erinnere mich an diesen Abend. Ihre subjektiven Eindr�cke mag ich nicht kommentieren. Allerdings - da gebe ich Ihnen Recht - an die Scharmanz des sp�ten Ehrengastes, dieses Taxifahrers mit den �berlangen Extremit�ten, reichte ich an diesem Abend nicht heran. Keine Erinnerung habe ich an die von Ihnen abgespielten Schallplatten. Daf�r singe ich ein sp�tes Lob auf Ihre Gulaschsuppe. Superb.

Dass Sie einen Bierdeckel besitzen glaube ich unbesehen. Der Meine ist es keinesfalls. Nicht einmal nach heftigstem Konsum norddeutschen Bieres w�rde ich �Ulljanov� schreiben - schon gar nicht in S�tterlin. Ich tippe eher auf Pennthaus. Der schien gegen Ende ziemlich br�sig.

Ich wei�, ich sollte noch auf Ihren angeblichen Wienaufenthalt und auf Pennthaus� Entlassungspapiere eingehen. Keine Zeit meine Lieben. Der Dienst, der Dienst� Soviel noch: Ich habe Hedwig gegr��t. Sie war ger�hrt und l�sst gegengr��en. Ohne Grappelli, aber mit Nick Cave. �Er schreibt so flockig�, sagte sie. Wen immer sie meint.

Martin Wingerter Edenkoben - 06.04.04 at 11:21:27

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bester wingerter, da haben sie mal wieder falsch ermittelt, die sache mit dem bierdeckel lass ich mir nicht unterjubeln. fragen sie nur meinen griechenwirt jorgo, der �brigens auch lloyd des �fteren gekonnt bedient. dieser jorgo n�mlich verwaltet sorgsam alle bierfilze, die mich auch nur im entferntesten betreffen. und er r�ckt die dinger erst heraus, wenn s�mtliche strichhaften zechzeichen meinerseits in barer m�nze ausgeglichen werden. nun ist aber die momentane verfassung meines mansardenkargen oberst�bchens nicht gerade auf produktivit�t ausgerichtet und die bierdeckelgeschichte bleibt mangels masse offen bis auf weiteres. nochmalige gr��e an ihre gesamte dienststelle! aber was hat hedwich gegen grappelli?


pennthaus abgebrannt in ngz - 06.04.04 at 19:21:53

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Schweres Gesch�tz fahren Sie da auf, Pennthaus: �Falsch ermittelt!� Keineswegs. Ich habe, selber im Verdacht der Verfasser des omin�sen Bierdeckels zu sein, lediglich darauf hingewiesen, dass es noch andere Urheber geben k�nnte. D�ndermann. Das klingt doch stark nach Ihnen.

Jorgo hat �brigens auf telefonische R�ckfrage best�tigt, dass Sie quasi der Herr der Deckel im Bohnenviertel seien. Ich halte dies f�r �bertrieben, lasse es aber als Hinweis darauf gelten, dass Sie - was Bierdeckel anbelangt - recht empfindlich reagieren.

Jorgo das Schlitzohr. Ich meine er benutzt l�ngliche Zettel. Wie auch immer, das kann die Produktivit�t entscheidend hemmen. Mein Mitgef�hl haben Sie. Hedwig hat nichts gegen Grappelli. �Warum Grappelli� fragt sie, �mit dem hab� ich noch nie ein einziges Wort gewechselt�. "Gr��' Ihn halt mit 'no more heroes' von den Stranglers".


Martin Wingerter St. Martin - 06.04.04 at 20:52:08

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Meine Herren!

f�r mich ist's und bleibt's eindeutig eine (wenn auch auf formsch�n getrimmte) - Dachkammer.
GrossRaumB�hne mit Dach, solide Handwerksarbeit, stechend s��licher Holzgeruch unterm Laminat, wie alter Urin von Dachdeckern und Ingenieuren anno dunnemal ... f�llt mir spontan noch dazu ein. Einerlei, vergessen wir die Sache mit dem Bierfilz. Vergessen wir auch, da� ich Ihnen - lieber Martin gegen�ber sa�.
Zum Auffrischen: Ihre Brille hatten Sie auf die Stirn geschoben, zwischen den Fingern qualmte eine Reval in Ihren Bart hinein. Sp�ter behandelten wir Ihre Brandblasen mit Bachbl�hten aus pennthaus' Hausaphotheke.
anton fehlte g�nzlich. Wie wir alle wissen.

Aber lassen wir diese Witzeleien. Auch �ber Jorgo, weitere abgebrannte Bierdeckel und alte HeldenLieder der W�rger.

Der Ort Edenkoben rief in mir alte Erinnerungen wach: Klassenfahrt in den 80er Jahren (Frau Ragg - Mathe, Herr M�lzer - Sport und ein ChemieLehrer, dessen Namen ich vergessen habe ... - Zugfahrten mit Seltenheitswert).
Der Aufruf der Site www.edenkoben.de best�tigte meinen Verdacht.

Endloses RebenMeer, burgengekr�nte Waldesh�hen - in den schmucken Winzerh�fen wird Genuss ohne Reue geboten.

Da mu� ich wieder hin. Zumal ja bereits im Juni die Owwerg�sser Winzerkerwe den Festreigen er�ffnen.

Herr Wingerter, was macht eigentlich Ihr Handicap?


Lloyd , in Eile - 06.04.04 at 23:49:11

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... Palmenberg hie� der chemikalische Sprengmeister, der ChemieLehrer, der mit dabei war, damals in Edenkoben.

Der wird diesen MonsterAusflug auch nie in seinem Leben vergessen haben ...


Lloyd , Nachtflug - 07.04.04 at 00:06:05

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... wobei es ja wirklich von Happy D�ndermann einen rattenscharfen Satz gibt:

Beeile dich, solange die Lust anh�lt.

Arkibische Schriften I, p. 65 (korr. Zweitaufl.)


Lloyd Caf� Club - 07.04.04 at 00:37:24

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 tagesbericht an den lieben m. wingerter:

ostern in niergolzingen, gebenedeite stunden unterm blechdach. der freixenet ist bereits zur neige, die gastdamen sind noch nicht erschienen. der harte kern in froher erwartung. wobei ja noch mitzuteilen w�re, da� die zwei schon anwesenden damen emsig geputzt haben (ohne sch�rze). ferner w�re zu berichten, da� der "obatzda" richtig dreckig gelungen ist und in der warmen aprilsonne lieblich zu stinken begann. dar�ber hinaus muss gesagt werden, da� lloyd seinen alten herrn gestern abend nach �sterlichem schachspiel mit dreizunull nach hause schickte.

alles in allem: �ber niergolzingen liegt glanz. und auf dem nachbarbalkon eine barbusige, die sich in einem frauenroman verloren hat.

jetzt aber rufen die kirchglocken zur inneren einkehr!

frohe gr��e - auch an ihre assistentin hedwich von
pennthaus, lloyd, frl. stierle und frau �delschwang


pennthaus ngz-hasenhausen - 12.04.04 at 16:02:12
 

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Wahrscheinlich will sie beide dr�cken oder weicht geschickt aus ... nein, ich w�rde sie sofort auf "Ayurveda" absprechen, wie es richtig hei�en muss. Bei den Themen Alkohol- und Nikotin-Abstinenz k�nnte man auch noch nachboren ...


Lloyd - 12. Februar 2005 16:08 Uhr
 

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Mein lieber Lloyd, was ist denn los? Liegt der VfB zur�ck? Sie sind ja selten unkonzentriert. Nachboren. Auf Ayurveda absprechen. Tsss..

Vielleicht sollte er ihr Goldmunds Frage nach dem Zahnstocher stellen.

Ergenst Ihr Wingerter


Martin Wingerter - Betzenberg - 12. Februar 2005 16:45 Uhr
 

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Ergenst - was soll denn das sein? - Und mir dann 'Unkonzentriert' vorwerfen - ha!
Bl�ttern Sie 'mal wieder im Schiller und lesen sich den 'Handschuh' vor -: und bitte mit Betonung!
Die Zahnstocherfrage korrigiere ich

Vielleicht sollte er sich Goldmunds Frage nach dem Zahnstocher stellen ...

o.k.

Was haben ein Zahnstocher und ein Schwuler gemeinsam?

A: Publikumsjoker
B: Beide sind spitz
C: Fifty-Fifty
D: Ich m�chte bitte anrufen


Lloyd - 12. Februar 2005 18:48 Uhr
 

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Lieber Lloyd,

ergenst war ein kleiner, m�der Scherz am Rande. Immerhin, aufmerksam gelesen. Auf Ihren Marusha-Dialog gehe ich nicht weiter ein, ich kenne die Dame nicht. Asche �ber mein Haupt. Zum Zahnstocher allerdings w�re mir schon noch etwas mehr eingefallen. Auch ohne Publikumsjoker.

Die B�cher schminken Sie sich mal ab. F�r unverlangt eingesandte Manuskripte g�nzlich unbekannter Autoren �bernimmt der Dienst keinerlei Haftung. Ich wei�, angeblich waren sie an mein Privatpostfach adressiert. Nebbich, gibt es nicht, das Privatpostfach. Ebenso wenig wie B�cher von Sergeij Uljanov und Happy D�ndermann.

Hedwig nickt. "Frag' wie es in der Anstalt steht ?" Sie w�hnt euch immer noch im Steinhof. Auf freiwilliger Basis nat�rlich. Voll auf Ersatzkasse.

Wie auch immer, sch�n von Ihnen geh�rt zu haben, wenn auch v�llig unkonzentriert.

Gr��en Sie mir Semtex-Anton und Pennthaus.


Martin Wingerter - Nu�dorf - 12. Februar 2005 20:07 Uhr
 

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Bester Wingerter, ich m�chte nochmals in dieser Sache folgendes festhalten:
DJane Marusha ist NICHT ihr Jahrgang.
Den kleinen, m�den Scherz am Rande ergenste ich.
Soviel Zeit und Witz muss sein.
Sonst w�r's ja unertr�glich!

Ich m�chte dennoch klarstellen, da� es sich bei den geborgten B�cher keinesfalls um unverlangt eingesandte Manuskripte handelt!
Sie wissen das ziemlich genau.
"I Can't stand it anymore."
Sie kennen den Song, von The Velvet Underground.
Ich erwarte also Ihre Sendung per FedEx.
Meine Adressen sind Ihnen fachdienlich bekannt. (NetzKorrektur!)


Lloyd - Lissabon - 12. Februar 2005 21:19 Uhr
 

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Mein lieber Lloyd,

das ist leider wahr. Ich stehe, was das Wissen �ber DJ's an sich anlangt noch auf dem Stand einer Zeit, als diese h�chstens lokale Gr��en - im wahrsten Sinn des Wortes lokal - waren. �hnlich bekannt und begehrt beim Weibsvolk wie Schilehrer. Host mi?

Can't Stand It habe ich auf einer 'Live At The Boston Tea Party' Bootleg CD, kann mir aber nicht so recht vorstellen, was dieser Titel mit imagin�ren B�chlein zu tun haben k�nnte, die auf obskuren Bierdeckeln bestellt, mit ausl�ndischen Speditionen an nicht existente Postf�cher expediert worden sein sollen. Wahrscheinlich ist es die Expression der Sehnsucht nach banalen Verrichtungen, die einen modesten Anflug von Normalit�t in Ihren Steinhof bringen. Frau Dr. Eulenberg erkl�rt Ihnen das bestimmt, vorausgesetzt, Sie fragen h�flich.

G�be es diese B�cher au�erhalb Ihrer regen Fantasie, ich w�rde sie um jeden Preis erstehen und mit FedEx - Sie wissen schon... Zum Troste und als Dank f�r die, von Ihnen sicher so nicht gewollte Erinnerung an ferne, s�dliche Sommern�chte empfehle ich Ihnen:

Beginning To See The Light, I m Set Free und The Murder Mystery,

ebenfalls von Velvet Underground. Sollten Sie in Niergolzingen �ber entsprechendes Abspielger�t verf�gen, lasse ich Ihnen gerne eine Copie der CD zukommen. Vielleicht sogar mit FedEx, mal sehen.

Den letzt genannten Titel sollten Sie unbedingt nach dem Genuss einer gr��eren T�te auf Ihrer h�lzernen Sportveranda unter dem unvergleichlich samtigen Sternenhimmel Niergolzingens genie�en. Pennthaus ist Ihnen beim T�tenkleben gerne behilflich. Vorausgesetzt nat�rlich, Sie pflegen noch den Umgang mit Ihm. Man sagt Ihnen beiden ja eine gewisse Widerborstigkeit nach. Der Sternenhimmel ist allerdings ein Muss. Laue Temperaturen w�ren von Vorteil.

Hoffend, Ihnen den Tag bereitet zu haben,

was bedeutet fachdienlich?


Martin Wingerter - Kallstadt - 13. Februar 2005 2:49 Uhr
 

 

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Lloyd - Finanzdistrikt Niergolzingen - 5. Februar 2009 17:17 Uhr
 

 

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Jetzt aber mal hoppla. 50 mal eine Million. Das sind 50 Millionen. Ist nicht besonders schwer auszurechnen. In etwa 20 Jahren wär's dann soweit. Abzüglich der Einsätze natürlich. Aber ein Haken ist ja immer.

Für Niergolzinger mal ein anderes Beispiel zur Stärkung der Vorstellungskraft:

Stadion Niergolzingen. Eine Million Euro - in Tausenderscheinen - als Päckchen auf die Seite gelegt ist ungefär 9 cm breit. Etwa so breit wie die Torlinie. Eine Milliarde entsprechend ausgelegt reicht bis zum Elfmeterpunkt des gegenüberliegenden Strafraums.

Falls der Platz in Niergolzingen 100 m lang ist.

 
Martin Wingerter - Betzenberg - 5. Februar 2009 18:33 Uhr
 

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Bester Wingerter,

natürlich haben Sie Recht, der gute alte Adam Riese hat mir über Nacht auch kräftig die Leviten gelesen. Jede Woche 20 Millionen, an 50 Samstagen, so ist's richtig.

Der Bolzplatz von Tasmania Niergolzingen ist keine 100 Meter lang, wir freuen uns schon, wenn 100 Zuschauer kommen. Aber von denen hätte dann keiner 10.000.000 Euro in der Tasche.

Grüßen Sie bitte Ihre bezaubernde Gattin von mir.

 
Lloyd - 6. Februar 2009 10:00 Uhr                                                                                                                                        

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Das üben wir jetzt aber mal:

20 x 50 = 1.000 x 1.000.000 = 1.000.000.000 Euro

Den Posten als Städtkämmerer in N. können Sie deswegen trotzdem antreten. Auf ein paar Nullen kommt es dort sicher nicht an.

Die bezaubernde Gattin lässt zurück grüßen. "Mit den Zahlen hat er es aber überhaupt nicht, der Lloyd." Dann murmelt sie noch: "Naja, er war schon immer mehr für das Künstlerische..." Keine Ahnung, was sie damit meint.

Grüßen Sie mir P. und A. Traurig, die große Tasmania, nur ein Bolzplatz, Zuschauer an der Armutsgrenze - jetzt wo doch Bernd Schuster... Naja seit der Szymaniak weg ist..

 
Martin Wingerter - Hettenleidelheim - 6. Februar 2009 11:29 Uhr
 

 

 

 

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Die Grüße an Pennthouse überbringe ich gerne morgen, bei anton wird das etwas schwieriger - unser Traumdeuter hat sich den Netzwerkern der Veränderung verschrieben und verfasst bei cybermondo.net unleserliche Schriftstücke.

Schuster zu Tasmania? Nein, eher Gerd Zewe. Oder Wolfram Wuttke. Zu beiden hat unser Präsident Kontakt. Hoffen wir, daß sich wenigstens einer von beiden bei Bananenweizen und Obstbrand zu dem Job breitschlagen lässt.

Haben Sie noch Ihren Job beim PND Büro Süd Jockgrim? Von Erfolgen hört, sieht und liest man nichts - oder hat der PND den Superlativ der Diskretion bereits erreicht?

Am Diskretiösesten?

Übrigens, sehr gerne würde ich mit Ihnen einmal wieder mit einem guten Tropfen anstoßen, vielleicht mit einem Riesling vom Weingut Rapp in Dörrenbach. Wie wär's?

 
Lloyd - Niergolzingen - 6. Februar 2009 13:01 Uhr
 

Was ist eine Milliarde?

1. Wenn Du ein Jahr jede Woche Lotto spielst, jedesmal eine Millionen Euro gewinnst und Dir zu Ostern und Weihnachten eine Pause gönnst.

2. Und so sieht eine Milliarde Dollar aus, wenn sie auf zwölf Industriepaletten gestapelt wird

 

 
 

Milliarde Dollar

 

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